crush’em (complete)

heute wurde zum letzten mal gekräscht. nein, kein eis für einen mojito, sondern das bisher noch verschont gebliebene trombik office (als passende hintergrundmusik empfiehlt sich dies, die lyrics sind hier).

als chb (wie immer als letzer) nach einer 20′ velohatz bei 37°C vom hb züri via wipkingerplatz-am wasser-bauherrenstrasse-meierhofplatz (argh, steil!) eintrifft, ist das grillgut schon ganz und gar gar, sowohl im gasgrill (achtung, explosionsgefahr!) wie auch auf dem iphone[1]. man setzt sich also auf die gemütliche terrasse chez trombik und lässt das auge schweifen. das kulinarische angebot ist etwas dürftig (dreierlei wurst, ein paar chips und brot, dazu ein undefinierbarer salat), aber was du wolle, isch ingeniörbüro und nitte gault-miliö-ristorante.

nach der ranzenfüllete geht es dann auf die zweistündige tour. angefangen in lti’s büro (mit so einem schwing-dings, das eigentlich der grund ist, warum wir hier sind, aber ich weiss nicht mehr wie das ding heisst, ausser dass es sinus, sägezahn und dreieck kann und msä das ding innert 30 sek. schon übersteuert hat) geht es weiter zu den trombik feder-modellen (inkl. hochviskoser dämpfungsflüssigkeit), durch das lager (alles verkaufe auf flohmi, no problem), am feuerfesten safe vorbei (23111982 ist die kombination, aber isch nur cd und diskette drin), dann weiter durch den hof, in die 1. dépendance, weitere werkzeuge und dämpfmaterial inkl. aldi-wd-40-kopie und stablampe ohne steckdose (achtung, nie mehr vergessen: kabel fungiert als widerstand!), danach zurück ins hauptgebäude, küche (gratis fanta mit ausgeklügeltem dart-pfeil-knopf-auslöse-mechanismus), junior ingenieurbüro, chef trombik (das genie beherrscht das chaos, ausserdem hat’s geile langhaar-mini-poser-fotos), jetzt ins sekretariat (inkl. kugelkopf-schreibmaschine, da weiss man, was man hat), hinunter in den keller, vorbei am weinregal (?), ins kleine archiv (kurbel, schieb, quetsch, argh), wieder hoch ins parterre, in den 1. stock (keuch!), hier sind die zeichner zuhause (tel-nr. vom coiffeur: 01 442 39 22) und es gibt einen balkon (herrliche sicht auf verkehrsunfallträchtige kreuzung) und die residenz der lehrtochter (wo noch von hand gezeichnet wird). kurz verschnaufen, wieder runter, raus, über die strasse[2], an der falsch parkierten karre vorbei (wo sind die einzahlungsscheine?), zum nachbarhaus, im hinterhof über eine verborgene treppe in den feucht-muffigen untergrund, durch eine schwere eichentür mit quietschenden angeln, aufgeschreckte ratten huschen ins schummrige dunkel[3], wo wir schlussendlich noch archiv #2 erkunden (hier sollte endlich mal jemand aufräumen). das ist jetzt das ende, wir kehren zurück, noch ein käffeli und ein cornet auf der terrasse, ein paar kluge und tiefsinnige gespräche, dann ist msä weg, tschüss, frühdienst, man kennt das ja.

wer noch übrig ist geht auf einen schlumi ins mülirad, wo noch ein wenig höngger-nostalgie zelebriert wird. schliesslich dann der vorhang, game over, standing ovation. eine grossartige triologie[4] findet ihren abschluss.
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[1] von bell gibt’s auch praktische dinge.

[2] …also raus, strasse hoch und zur bushaltestelle. doch den bus nehmen wir nicht, denn das wär nicht helle

[3] ok, alles erstunken und erlogen

[4] die logische fortsetzung besteht natürlich aus einem prequel (vgl. star wars): school kräschers – wie alles begann!

2 Gedanken zu „crush’em (complete)“

  1. a) Geil, erster Bericht mit Beschallung!
    b) Dürftiger Food: Stimmt, jetzt wo Du’s sagst…
    c) Wiederstand?! Der Georg Simon würd sich im Grab umdrehen!
    d) Tour bis ins letzte Detail beschrieben, toll. Die Kakerlaken gingen vergessen.
    e) School crashers: Geile Siech, dasmöchemer! Obwohl, mit zwei Bernern?
    Merci, tuusig, tolle Bricht!

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