Wir fahrn mit dem Merc, das ‘Buffet 19’ liegt hinter uns…
Hauptanlass des heutigen JF bildete Msä‘s neuer Mercedes: Der junge Familienvater hatte erst kürzlich für gegen 30k ein silbergraues Occasionteil erstanden und mit diesem sollte nun also ‚rumgecruist‘ werden…
Dieser „Mercedes” war Msä’s Bubentraum und ist jetzt also seine Männerrealität! Doch ja, um genau zu sein muss erwähnt werden, dass es dabei weniger um den Mercedes an sich geht, als um den Bus. Ja lieber Leser, Vielreiser und Campingfreund Marcel hat sich einen Innen-hippig-aussen-bieder-Camper ‚geposchtet‘, baut ihn jetzt um, wobei Standheizung, Abwaschbecken, Liegeflächen, etc. grundsätzlich schon einmal vorhanden ist. Gekauft wurde direkt beim Ägypter, bar auf die Kralle (hei, choufsch zersch mou es Outo oder wasss?!) und alles erst noch im Beisein von zwei plötzlich auftauchenden bartstoppligen Sizilianern… Aber das ist eine eigene Geschichte und der Käufer wird sicher bald, mind. hier auf dieser Plattform, die Geschichte dazu veröffentlichen: „Komm, wir kaufen nen Camper in Schlieren…”.
Zurück zum JF, spulen wir ganz an den Anfang von dem seriösen und mit viel Herzblut (Dank geht an Msä) geplanten Abendprogramm:
Die erste Fahrt für mich gab es ab dem Bahnhof Oerlikon: 1x Shuttle-Service Richtung Schwimmtrainig. Nach der üblichen 5km-Trainingseinheit wurde zurück im Büsli in der Thurwiesenstrasse im Dunkeln gewartet: Auf Chb natürlich. Als Chb uns fand, konnten wir mit dem aus irgendeinem Stauraum rausgezogene Apéro auf den erfolgreichen Kauf angestossen. Dieses Apéröle wurde aufgeheitert mit weiteren Stiefelwanderungen rund um den Bus bevor es dann Richtung Autobahn ging. Unterwegs Richtung Würenlos, natürlich auf der Überholspur, unterlegt mit Beats vom Soundengineering Chb (Islandimport: Ganz netter Sound, passend für lange Strecken), noch ein paar schnelle (Ausbrems-) Manöver: Hey, Msä zeigt Emotionen! und dann rein in den Fressbalken. Schuhe wollten wir später kaufen (ging dann aber nicht mehr), was zu futtern sollte es sein und die göttliche Fügung liess uns hier ungebremst auf das „Buffet 19″ prallen. Oh wunderbares Wunder, wir buchen dich. Eine JF-konforme Mahlzeit, ein Buffet à Discrétion, sogar die Glace war inbegriffen und: Alles für nur 24.90 (natürlich nicht für 19 Stutz, 19 steht für 19.00 Uhr).
Jetzt die Frage, wie kann Msä mit dieser Planänderung umgehen, geplant war ein Dessert im neu eröffneten Fressbalken „My Stop” im Knonaueramt – Msä! Msä hallo! Okay, sein Blick war kurz auf die schwarzgekleidete Mutter vis-à-vis fixiert und er somit abwesend (jajaja, ich war abgelenkt, nicht Msä – Text liest sich aber besser so). Der Besuch von „My Stop” wurde dann ‚nur‘ für eine erste Inspektion des Innenausbaus, für einen Getränkegenuss und für Bargeldbezug benutzt; die Reise war es wert und übrigens fuhr Silvan Zurbiggen gerade bei unserer Ankunft in Schladming aufs Podest (also er: Silvan in Schladming, wir hier: im „My Stop” und alles live: da TV – interessierte aber nur den Schreiber -> Nachtslalom, 2ter Platz, Schweizer, nicht der Bruder vom Primin).
Das war aber immer noch nicht alles, Msä hatte auch noch an Spiele gedacht: Bei der nächste Raststätte raus, dann ein paar Mal transversal durch Europa, vollautomatische WC und gut gelaunte, arschbackenkneifende Raststättenbesucher bestaunen und dann langsam aber sicher, durch den Üetlibergtunnel, heimwärts. Und ab jetzt zieht Msä’s „Oh, ich habe morgen Frühschicht” definitiv nicht mehr – der heutige Gastgeber stelle mich erst um Mitternacht vor der Haustüre ab.