huch, schon wieder ein j.f. ohne msä! obwohl wir extra von di auf mi verschoben haben, hat besagter leider seine erkältung nicht niederringen können. aï, aï, aï! wo soll das nur enden, wenn ständig “aus drei mach zwei” gilt?
aber eben, weiter im text. mi statt di, und der grund dafür ein triftiger, es war nämlich seeüberquerung angesagt: 1450m vom mythenquai bis zum tiefenbrunnen, eine herausforderung, eine tradition, ein unternehmen, das genaue planung, akribische vorbereitung und hartes training bedingt. so wurden denn schon tage vorher der genaue zeit- und treffpunkt vereinbart, die badehose gebügelt und die haut gebräunt (siehe vorletzte woche), die oberarme gestählt, usw.
am tag der ausführung selber traf chb nur mit geringer verspätung in der badi mythenquai ein, wo lti bereits alles administrative erledigt hatte und nur knapp (wg. zurückhaltendem gebrauch seiner ellenbogen) die startnummer 4444 verpasst hatte. so starten wir halt mit 4446, resp. 4447, und zwar um 18:30 uhr mit 400 anderen nasen, die uns alsbald davon schwammen. während sich chb gemächlich mit seinem old-school brustschwumm im bernertempo dem anderen seeufer näherte, war für den hobby bi-, tri-, und gigathleten lti die herausforderung natürlich vor allem, bei so geringem tempo nicht abzusaufen (die enorme psychische belastung durch a) position am ende des feldes und b) durch überholende schwimmer aus den nachfolgenden feldern ist natürlich auch nicht zu unterschätzen). item, auch so geht die zeit verbei, und mit einer fantastischen solchigen von unter einer stunde, nämlich 59:48, wurde dann (endlich) unter dem zielband durchgeschwommen. danach wie immer noch eine buillong, ein risottöli und einmal mit- und einmal mit wenig gaz, und schon war die 22. stadtzürcher seeüberquerung geschichte.
es ging dann noch weiter zum 2. und 3. termin: japanisch essen im wagamama inkl. weibl. begleitung (schmacht!), und dann noch auf einen mojito und einen bicycletta ins rimini (ohne weibl. begleitung), ganz nach dem motto: immer schön nahe am wasser bleiben. im rimini sassen wir übrigens nicht auf kissen, die wurden schon anderswo gebraucht.