smells

Die Location: @ chb
Die Organisation: by msä
Die Superpunkte: an lti
Wenigstens bleibt der Passabenestand unverändert! 3:1 [msä,lti].

Nach dem zirka 2 Tage anhaltenden apokalyptischen Mailverkehr [1] wurden Käse eingekauft und Karten studiert. Seekarten um genau zu sein. Im Niedersächsischen Watt. Mit so Leuchttürmen. Und Bojen. Und Radarlinien. Cool

Dann gemächlicher Aufbruch zu dem chb. Easy, nur gschwind durch den Tunnel durch und schon ist man da. Convenient, aber wegen schwingender Treppe nicht ganz ungefährlich! Schon ganz wohnlich und mit einer Oké-Garderobe präsentiert sich die neue Wohnung.

Während die Zwei ihre 10 Minuten Segelgesprächsguthaben aufbrauchen, bereite ich den Käse vor. Lti versaut es sich fast mit dem chb, als er hilft ein paar Kisten auszuräumen. Der “Abzug“ verteilt unterdessen den Smell in der ganzen Wohnung. Dom orientiert sich ganz an ihrem Partner und kommt mir und dem fertigen Fondue an der Tür entgegen.

Den Panettone morbido gibt’s dann geschüttelt, nicht gerührt. Dazu 15-fränkiges Glace und Kaffee aus aussersihler Wasser. Der Parlet-tone-Roboter erwärmt derweil Münzen [2].

Wie wenn der Knoblauch-Smell nicht schon genug des Guten wäre, zieht man weiter ins Kafi Schnaps. Völlig uniformes Publikum. Ach nein, da hats drei, die nicht dazu passen. Finde sie [4]! Cooles Interieur einer ehemaligen Metzgerei. Erinnert mich an die Londoner Tube. Schön. Lti übernimmt die Drinks und hoffentlich damit nicht sich selbst. Mersi.

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[1]

Apokalypsis
Apokalypsis

[2] die ich das nächste Mal entweder in Stube, Büro, Schlafzimmer whatever liegen lasse oder gleich selbst behalte!

[4] im Rauch [5]

[5] Nein, die [3] werdet ihr nicht finden, musste ich doch zu einem Kniff greifen, damit die drei nicht dazu passenden Personen nicht mit der Fussnote mit der Nummer drei verwechselt werden und damit der ganze Text als solches mitsamt seinen virtuos eingesetzten Fussnoten völlig unverständlich geworden wäre.

abend, sultan-style

msä ist immer noch krank!
chb steckt noch im büro!
lti hat ein 1-klass-ga!

was macht man mit so einer konstellation? yepp, correctomondo, macht zu zweit voll gratis eintritt in die SBB förscht-klass-lounsch im HB züri. fett im gediegenen sessel fläzen, die füsse im flauschigen teppich versenken, kafi-uselah bis zum geht-nicht-mehr, alle zapfhahnen am getränkespender ausprobieren (argh, nur alkfreies bier[1]!) und auf die häppchen warten. und noch länger auf die häppchen warten. doch die kommen leider auch nach einer stunde noch nicht, weil es gar keine gibt. nix die bohne, nicht mal ein grissini, geschweige denn ein panettone oder ein schinken-sändwich oder ein kägi-fret oder sonst so ein elvetino snäck, keine mini-bar, nüt, gar nüt. fazit: nichts für hungrige. aber wenn man lieb fragt, kriegt man ein stück papier zum draufschreiben[2] (nicht zum essen).

nachdem wir uns so also etwa eine dreiviertelstunde vom normalen bahn-pöbel[3] distanziert haben, brechen wir auf, um noch standesgemäss zu dinieren. das popel-tram #4 trägt uns flink richtung höngg. unterwegs halten wir ausschau nach einer passenden raststätte, passieren dies und das, und finden schliesslich das sultan[4] passend. erstens weil wir ja heute sowieso ein bisschen auf dem hohen ross sitzen und überhaupt, weil ja die sultans mit ihren minaretten, diesen herrschaftssymbolen, die sollen nur nicht meinen, die.

wir setzen uns also rein in die spelunke, bestellen die zwei spezialbier (eines mit rosenwasser[5] und eines mit minzesirup, beide nicht weiter zu empfehlen) und dazu wahllos/dezidiert 8 mezze (aus ca. 20).  die sind dann ratz-fatz weggeputzt und herrschen tut danach vor allem noch der nicht gestillte hunger. der wirt merkt, dass sich eine katastrophe anbahnt (viel bezahle, kleine porzione, nitte zufriede) und bringt flugs noch mehr fladenbrot und schüsseln mit hummus und auberginenpaste. klever[6]!

danach ist fertig mit lustig, morgen wartet schliesslich wieder die frühschicht. zahlen, bitte!

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[1] yepp, das hätte man aber schon vorher wissen können

[2] z.b. um wichtige planerische details (hasliberg) festzuhalten, schliesslich ist das eine business lounge

[3] abschätziger, pejorativer ausdruck für das “gemeine volk”. aber sie! das volk, das ist doch die SVP?

[4] arabisch: herrschaft, herrscher

[5] würg

[6] der gast, der nach einer schüssel hummus noch hungrig ist, muss erst noch erfunden werden

fit = schleppen oder nicht schleppen

obige frage hat msä für sich mit b) beantwortet. er blieb dem bereits weit im voraus angekündigten zügelevent @chb-hws-3et/5et -> @chb-rbs-eg krankheitshalber[1] fern. mit entsprechenden konsequenzen (s.u.)

doch chb und lti mussten’s nicht ganz alleine richten. denn der chance, an einem j.f. teilnehmen zu können, auch wenn es kisten schleppen bedeutet, konnten die zwei eingeladenen tbr und flv nicht widerstehen.

um 17:30 uhr wurden so t-mobil[2] und mobility-karre[3] vor der hws parkiert und die schlepperei ging los. d.h. geschleppt hat vor allem einer, nämlich der zügelnde, der rest war während der nun folgenden 2 stunden vorwiegend mit pack-strategien und deren umsetzung beschäftigt (scheinbar, your mileage may vary).

but who cares? kurz nach 19:00 uhr war der transporter rappelvoll und alles[4] drin; der schreibende traute seinen augen kaum, hatte er doch mit 2 fahrten gerechnet (allerdings in halber zeit). also verschiebung an die rbs, wo dom dann auch noch ihren teil beim auspacken und reinschleppen beitrug. grund dafür hatte sie: nicht unbedingt, weil sie zur umziehenden partei gehörte[5], sondern weil es jetzt, wo die arbeit getan, und alles in der neuen wohnung schön aufgestapelt war[6], zurück an die hws ging, wo zwei versprochene f.i.t. ihrer verzehrung harrten, auf welche sie natürlich keinen anspruch hätte erheben können, wenn sie nicht wenigstens ihr beautycase selbst reingetragen hätte[7].

in bester j.f. manier, d.h. locker im noch-nicht-ricardo-verkauften ikea-poäng-sessel wippend, resp. auf dem noch nicht gezügelten sofa flätzend,  liess die truppe dann den tag mit einem oder zwei gläsern scotch ausklingen. und am schluss durfte flv sogar noch mit lti nach oer mitfahren. wirklich ein ritter der strasse, dieser[8].

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[1] er behauptet deswegen, ich sage er hat einfach hier die richtige karte gezogen (7. abschnitt)

[2] man kann’s nicht genug sagen: thänks, thänks, thänks! was wäre ein leben in zürich ohne das t-mobil?

[3] schliesslich bin ich seit 2 jahren genossenschafter! und habe in dieser zeit noch nie ein auto gemietet!

[4] wirklich alles!

[5] wieso auch? zum zügeln mit kollegen muss man ja selbst nicht anwesend sein, q.e.d. chb sommer 2000

[6] wohl eher der wahrheit entsprechend: wahllos über möglichst viele m2 verteilt

[7] please, please, baby, bitte verzeih’ mir

[8] siehe auch hier, denn von nichts kommt nichts, resp. umgekehrt

Testosteron in der S14

Testosteron in der S14? “Na klar, vermutlich jede Menge”, werden Sie sich sagen. “Aber was hat das mit diesem Jour Fixe zu tun?” Lesen Sie selbst:

Zunächst mal schwimmen. Eine Mutter bringt ihr Kind ins Training und findet: “Ich möcht’ mich aber nicht ausziehen.” Lti, frivol wie immer: “So schad!” Die drohende Anzeige wegen Sexual Harassment kontert er gekonnt mit einem Gegenangriff aufgrund Erregung öffentlichen Ärgernisses. Drinnen drohen weitere Erregungen, wir reissen uns aber zusammen und – schwimmen.

Dann Einkauf im Coop. Msä nimmt die 11, lti die 51. Der neue Passabenestand: 3:1 [msä,lti]. Lti wird kurz von Glückshormonen überschwemmt. Zu diesem Thema aber später mehr. Mit dem Eve-Fourpack in der Hand müssen wir uns zum wiederholten Mal vor der (natürlich männlichen) Kundschaft beim Biergestell rechtfertigen. [1] Dann der Checkout: Msä spricht endlich aus, was alle auf die olle Frage “isch guet gange?” schon lange antworten wollten: Nämlich, dass der Scanner Kacke ist. Natürlich kontert die Verkäuferin sofort mit einer Stichprobe, die wir wiederum mit noch mehr frechen Sprüchen und einem seeeeehr korrekten Betrag [2] abschmettern.

Vorbereitungen am f.h.w: Ofen einheizen, Bierchen trinken und  – wegen leerer Wasabi-Gestelle im Coop – halt Sri Lanka Curry Nüssli knabbern – okay leeren. Mein Urteil zu Letzteren ist ernüchternd: Keine Chance haben die gegen den Wasabi-Klassiker, war aber’n Versuch wert [3].

Dann: Chb läutet, säuselt französische Worte in die Gegensprechanlage, kommt hoch und ist – anders! “Der Kerl ist doch auf LSD“, durchzuckt es mich. Halb rennend, halb schwebend schiesst er in die Wohnung, ist schon halb an mir vorbei, begrüsst mich doch noch, wirkt desorientiert, kommt schliesslich zu einem Halt und sprudelt los: Wipkingen, Istambul, j.f.-Züglete, irgend ein extasischer Telefonwechsel, eine heisse Verwalterin, Rückfall ins System Adler… Staunend betrachten wir den neuen chb, schaffen es schliesslich, den armen Kerl zu stoppen und holen ihn zurück an den f.h.w. Dann, langsam, ganz langsam macht sein Gesprochenes Sinn und wir verstehen: Er und dom haben die Wohnung in Wipkingen bekommen und ziehen schon bald um! Der Weg dahin war nicht ganz einfach, ja bedingte gar einen Wortbruch, was sich chb noch nicht ganz verzeiht. Wir gratulieren und helfen natürlich gerne bei der Züglete! [4]

Es folgen die legendären Moules et frites. Garnüdemalesoschlächt! Alles tipp topp, sehr schmackhaft und auch genug. Merci! Weitere Gespräche zum Thema – hm was wars noch – ach ja, Wipkingen, Istampul, j.f.-Züglete… Nein, man muss fairerweise sagen, dass wir haufenweise gelacht haben und sich das Gespräch natürlich nicht nur um obige Punkte gedreht hat. Da war auch noch was mit Klein-chb, der – bester Freund etlicher Mädchen – [5] natürlich die Klippen von Acapulco kennt und mehr noch, mit Federica de Cesco auf du und du steht. Die Freund- endeten überigens nie in Liebschaften, vermutlich weil er den Mädchen seiner Umgebung mit seinem, zugegebenermassen sympathischen, Bernerdialekt [6] einfach nicht imponieren konnte.

Nach der Vorbesichtigung von chbs Wohnung im www, einem Stehdessert und dem Checken von chbs Mails [7] stünde jetzt das nächste Traktandum an: Spiele! Aber zunächst noch ein bisschen Chemie: Mittlerweile lösten sich in chb’s Körper die Bindungen zwischen Neuropeptiden und Opioidrezeptoren fast vollständig. Sprich, die Endorphine begannen sich zu zersetzen. Durch das nun (wegen dem eh schon im Überfluss vorhandene Adrenalin) entstehende Ungleichgewicht bildete sich so – pures Testosteron! Die Phase dauerte glücklicherweise kaum mehr als eine viertel Stunde und zum zweiten Mal heute abend konnten wir uns am eben zurückgewonnenen guten alten chb erfreuen!

Aber dann: Spiele! Zunächst ein Kuhhandel, der mir drastisch vor Augen führte, wieso ich ein lausiger Bauer wäre und nicht mit inflationären Situationen umgehen kann. Dann widermal ein Tasso, bei dem dem chb natürlich sein immer noch erheblich erhöhter Adrenalinstand in die Quere kam und es in der Folge zu einem (leicht) gehässigen Regelgezanke kam. Für mich hörte sich das ganze etwas nach Calvinball an :o)

“Na, ganz lustig, aber was ist jetzt mit der S14?”, fragen Sie sich zu Recht. Genau! Die S14 wird bald zur j.f.-Linie und verbindet uns drei (und das Hallenbad und Wallisellen) in Zukunft miteinander!

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[1] So im Stil von: “Es ist nicht so wie’s aussieht!”, wenn man mit einem anderen Mann in der Jelmolitoilette von der Frau/Freundin beim Sex erwischt wird. [8]

[2] Ja, da staunen wir selber!

[3] Damage: 3.95 Fr

[4] mit Doppelvorspeise, [9] Filet im Teig (1pP) & Dessert

[5] Ja, ich mag Gedankenstriche – seit neuestem

[6] ganz anders als der heissen Verwalterin

[7] Nicht nur ein I-Phone, nein auch ein gewöhnlicher PC mit Internetanschluss kann asoziales Verhalten provozieren.

[8] Das mit den Fussnoten überzeugt, weshalb ich es dem chb jetzt einfach abkupfere.

[9] Ein Zwischensorbet kann die Tragleistung eines erwachsenen, gesunden Mitteleuropäers um etwa einen Viertel steigern.